Leadership

24% mehr Ernte dank One Acre Fund

Veröffentlicht am 21. Juli

Gute Nachrichten corn

Eine Gruppe von ÖkonomInnen kommt in einer neuen Studie zu dem Ergebnis, dass die NGO One Acre Fund (1AF) ein Beispiel darstellt, wie moderne Landwirtschaft in afrikanischen Ländern südlich der Sahara funktionieren kann. Bauern, die mit 1AF arbeiten steigern ihre Ernte um 24%.

One Acre Fund wurde 2006 gegründet und arbeitet mittlerweile mit über 700.000 Kleinbauern in Burundi, Kenia, Malawi, Ruanda, Tansania und Uganda. Der Fokus von 1AF liegt auf der Bereitstellung von Krediten und Versicherungen, sowie Information und Training. Außerdem herausragend ist die Effizienz von One Acre Fund: Die NGO finanziert sich zu 75% aus den Beiträgen der teilnehmenden Bauern.

Die ÖkonomInnen Deutschmann, Duru, Siegal und Tjernström analysieren in ihrer Studie die Folgen der Arbeit von 1AF mit einer randomisierten Kontrollstudie mit mehreren tausend Maisbauern in Kenia. Die teilnehmenden Bauern wurden zufällig in Studien- und Kontrollgruppe geteilt. Die Studiengruppe erhielt Training in modernen Farmtechniken, Kredite für qualitatives Saatgut und Dünger, sowie Möglichkeiten, die Ernte zu lagern und Zugang zu Versicherungen.

Die Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen in Folge des 1AF-Programms: Die Bauern in der Studiengruppe ernten durchschnittlich circa 300 Kilo mehr Mais und verdienen circa 50 US-Dollar mehr, als die Bauern in der Kontrollgruppe. Das entspricht einer Steigerung von je 24%, beziehungsweise 16%.

Die Studienautoren nennen 1AF zu Recht eine „success story“ und ein Beispiel, wie die afrikanische Landwirtschaft durch gezielte und gleichzeitig effiziente Unterstützung zu einem dynamischen Wirtschaftssektor werden kann. Am Ende wird nicht nur die Situation der Kleinbauern verbessert, sondern die Zukunftsaussichten für die afrikanischen Länder südlich der Sahara.

Mehr Gute Nachrichten für dich

Unser Newsletter

Willst du Gute Nachrichten direkt per E-Mail erhalten?