Innovation

Das Vordrängen an Bars könnte bald Geschichte sein

Veröffentlicht am 8. August

Gute Nachrichten Barorder

Ein Londoner Softwareunternehmen plant mittels Gesichtserkennung dem Vordrängen an Bars den Gar auszumachen. Die Software soll eine virtuelle Schlange für Barkeeper erstellen.

Vielleicht kennst du die Situation: Du stehst an der Bar, möchtest Getränke bestellen und eine Person nach der anderen schiebt sich dazwischen, sodass du nach 15 Minuten immer noch durstig bist und bereits einige Ellbogen einstecken musstest.

Im Zuge einer Studie wurden 2000 Personen, die in Bars gehen, gefragt, was ihre größten Beschwerden sind. Achtzig Prozent gaben an, dass sie am meisten durch Leute, die sich in Schlangen vordrängen, gestört fühlen.

Ein Londoner Softwareunternehmen hat nun seine Pläne vorgestellt, dieses Problem durch eine neue Technologie zu lösen. Die Lösung besteht aus einer Kamera, einem Display, sowie einer Datensoftware. Über die Kamera wertet dieses System Gesichter aus und zeigt sie auf den Display der Barkeeper an.

Das Besondere daran ist, dass die Personen in der Reihenfolge, in der sie zur Bar gehen, erkannt werden, wodurch eine automatische Zuteilung der Bestellreihenfolge auf dem Display erscheint. Barbesucher sehen über einen weiteren Bildschirm, wie viele Leute bereits vor ihnen sind und wie lange es in etwa dauern wird, bis sie an der Reihe sind. Um die Kundendaten zu schützen, werden diese spätestens nach 24 Stunden vom System gelöscht.

Dadurch kann ein Barkeeper seinen Kunden einen fairen Bestellprozess ermöglich, der Vordrängen nutzlos macht und dir einen angenehmeren Samstagabend beschafft.

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