Sport

Fünf vermisste Kinder dank AS Rom gefunden

Am 25 September, 2019

Gute Nachrichten AS Roma

In Zusammenarbeit mit verschiedenen NGOs hat die Missing Children-Kampagne des italienischen Fußballvereins AS Rom zum Finden von fünf Kindern beigetragen. Die Kampagne schaltet Vermisstenanzeigen parallel zu Videos von Transferankündigungen des Vereins.

Ein 16-jähriges Mädchen aus London wurde am Donnerstag, den 19. September mit Hilfe der Missing Children-Kampagne gefunden. Die Kampagne enthält Fotos und Informationen zu vermissten Kindern weltweit, die von einer Reihe von internationalen NGOs bereitgestellt werden – darunter zum Beispiel Telefono Azzuro aus Italien, Missing Kids aus dem Vereinigten Königreich, Missing Child Kenya und Exploited Children aus den USA. Dabei nutzen die NGOs die Aufmerksamkeit, die virale Videos zu den Transferankündigungen von Fußballspielern erzeugen. Auf der einen Seite des Videos werden eine Reihe von Vermisstenfotos gezeigt, während auf der anderen Seite der Transfer eines neuen Spielers zur AS Rom verkündet wird.

In der Presseaussendung zum letzten wiedergefundenen Mädchen hält der Verein fest, wie erfolgreich die Strategie bisher war: Nach einem 15-jährigen Mädchen ebenfalls aus London, einem 9 Jahre altem belgischen Buben, sowie einem 13-jährigen kenianischen Buben und einem 8 Jahre altem kenianischen Mädchen, handelt es sich bei der 16-jährigen Britin bereits um das fünfte Kind, dass seit Juli mit Hilfe der Transfervideos gefunden wurde. Der Verein hat die Videos, die die wiedergefundenen Kinder zeigen, wieder offline genommen, um die Anonymität dieser Kinder zu wahren. Gleichzeitig erstellt und verbreitet das Social Media-Team des AS Rom deswegen aber auch immer wieder neue Videos.

Die klubeigene Website zitiert Roma PR-Chef Paul Rogers mit den Worten: „Wir wollen die virale Natur von Transferankündigungen auf sozialen Medien nutzen, um die Aufmerksamkeit für vermisste Kinder zu erhöhen“. Die Kampagne ist von Vermisstenfotos von Kindern inspiriert, die in den 80er- und 90er-Jahren in den USA auf Milchkartons gedruckt waren, genauso wie dem 1992 erschienenem Musikvideo Runaway Train der Band Soul Asylum. Die AS Rom zeigt erstmals, wie eine ähnliche Kampagne die positiven Eigenschaften sozialer Medien nutzen kann.

I, Sailko [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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