International

#fridaysforfuture in Wien

Am 14 April, 2019

Gute Nachrichten 45786162315_fca65519ae_k

Global begehren Jugendliche auf und fordern mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel. In Wien wird seit Dezember jeden Freitag gestreikt. Wir haben die AktivistInnen besucht und erzählen dir, warum es sich bei dem Streik um good news handelt.

Begonnen hat alles Ende August letzten Jahres in Stockholm: Die damals noch 15-jährige Greta Thunberg stellte sich in der ersten Woche des neuen Schuljahres inmitten der Dürreperiode des heißesten Jahres seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor den Schwedischen Reichstag um zu protestieren. Gefordert wird das Einhalten der von den Staaten im Pariser Klimavertrag selbst auferlegten Ziele, was eine ambitioniertere Herangehensweise erfordert. Auf dem Schild von Greta Thunberg war die Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ zu lesen.

Mittlerweile wird weltweit gestreikt und der „Schulstreik fürs Klima“ ist zum geflügelten Wort geworden. So sollen in der Schweiz am 2. Februar laut eigenen Angaben bis zu 65.000 SchülerInnen auf die Straße gegangen sein. Die beliebte These von der Politikverdrossenheit der Jugend sollte allein mit diesen Zahlen entkräftet werden.

Vor dem 15. März, dem großen Tag des globalen Klimastreiks war jenes Bild: In Wien fanden sich vergleichsweise wenige junge Menschen, die für das Klima mobil machten. Die Organisatoren sprechen von insgesamt circa 100 bis 150 Teilnehmenden, wobei diese Zahl im Laufe des Vormittags schwanken würde. Die Erklärung für diesen Zustand findet sich schon im obigen Satz: Die Betonung liegt auf junge Menschen. Denn im Gegensatz zur internationalen Bewegung finden sich in Wien kaum SchülerInnen unter den Streikenden, stattdessen vor allem Studierende.

Daher versteht sich das (momentane) Organisationsteam gerne als eine Art Platzhalter, für den Fall, dass auch die Wiener Bewegung von SchülerInnen aufgegriffen und übernommen werde. Genauso steht der Aufbau einer Plattform als Vernetzungsmöglichkeit im Vordergrund.

Das Ziel, als Plattform zu dienen soll einen Gedanken herausstreichen: „Egal, wo du bist, wo du arbeitest, oder sonstiges, man kann immer etwas tun“. Solltest du dich im Verlaufe dieses Textes also gefragt haben, was die Klimakatastrophe oder ein Streik mit positiven Nachrichten zu tun hat, liefern wir hier die Antwort: Für die Bewegung braucht es das Engagement einer jeden Einzelperson. Damit steht am Ende der humanistische Gedanke: Versuche, jeden Tag die beste Version deiner selbst zu sein. Denn, wenn du dich selbst veränderst, veränderst du die Welt.

Wie der Klimastreik nach Wien kam, wie das Organisationsteam des Wiener Streiks Aktivismus positiver gestalten will und weiteres erfährst du im vollständigen Artikel in unserem Magazin.

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