Motivation

Geld sparen und Lebensmittel retten...

Am 16 September, 2019

Gute Nachrichten boxes-1834416_1920

...war noch nie so einfach wie heute. Sowohl online als auch offline gibt es derzeit zwei Initiativen in Wien. Sie helfen Lebensmittel zu retten und schonen die Geldbörse.

357.700 Tonnen  Lebensmittel werfen die ÖstereicherInnen jährlich in den Müll. Versuchen wir diese Zahl zu veranschaulichen: Lebensmittel so schwer wie 164 Elefanten werden täglich in Österreich entsorgt. 53% davon (90 Elefanten) gehen aufs Konto privater Haushalte, circa 24%, fast 40 Elefanten, entsorgen Gastronomen und fünf Prozent schmeißt der Handel in den Müll.

Um privat Müll zu sparen, gibt es viele Ideen: Weniger einkaufen oder besser planen. Wenn das 1+1 Angebot zu verlockend war, einfach für die KollegInnen mitkochen oder zu Marmelade verarbeiten. Wie ich als Privatperson helfen kann, dass die Gastronomie und der Handel weniger Genießbares wegwirft? Die gute Nachricht ist: Ganz einfach. Entweder am Handy oder in der Nachbarschaft.

Möglichkeit 1: Foodsharing. Foodsharing ist eine 2012 in Berlin gegründete Initiative und existiert mittlerweile in der Schweiz, Österreich und anderen europäischen Ländern. Es gibt mehrere Arten, dich hier zu beteiligen. Entweder als FoodsaverIn, der/die Lebensmittel von verschiedenen Märkten rettet und die einzelnen Fairteiler damit befüllt. Oder die weniger aufwändige Variante: du schaust regelmäßig in den Fairteiler deines Vertrauens und bedienst dich gratis –  der Umwelt zu Liebe. Mit Glück kannst du richtige Schmankerl in den Fairteilern finden. „Am meisten überrascht mich, dass ur viel aus der Feinkost weggeschmissen wird. Oft rette ich richtig teuren Schinken, Salami oder Käse“, erzählt uns Nicola, eine Foodsaverin.

Möglichkeit 2: Du lädst dir die App Toogoodtogo runter und kaufst dir Mahlzeiten und Pakete von verschiedenen Restaurants, Bistros oder Bäckereien. Hier kannst du im Vorhinhein verbilligt eine Mahlzeit erstehen und sie zur angebenen Zeit abholen. Das Angebot in Wien steigt stetig und reicht von Mittagsmenüs bis hin zu Überraschungssackerln für ein paar wenige Euro.

Tipp aus der Redaktion: Klein anfangen. Spazier am Weg zum Supermarkt am Fairteiler vorbei und lass dich inspirieren. Oder nimm dir vor, zweimal in der Woche Essen gehen durch das Retten eines Mittagsmenüs zu ersetzen. Die Umwelt und dein Kontoauszug werden es dir danken!

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