International

Greta Thunberg und Fridays For Future von Amnesty International geehrt

Am 17 September, 2019

Gute Nachrichten Amnesty

Klimaaktivistin Greta Thunberg und die von ihr losgebrochene Fridays For Future-Bewegung erhielten die höchste Auszeichnung, die Amnesty International vergibt. Amnesty überreichte den „Botschafter des Gewissens“-Award in Washington D.C..

BILD: Amnesty International Generalsekretär Kumi Naidoo und Greta Thunberg bei der Preisverleihung für den Ambassador of Conscience-Award. © Andy DelGiudice/Amnesty International

Die Preisverleihung des Ambassador of Conscience Award fand am 16. September in Washington D.C. statt. Der Generalsekretär von Amnesty International, Kumi Naidoo, überreichte den höchsten Preis seiner Organisation im Rahmen der US-Reise von Thunberg. Die schwedische Klimaaktivistin reiste für die UN-Klimakonferenz mit dem Segelboot über den Atlantik.

Storyboard Productions verfolgt die Fridays For Future-Bewegung weltweit und speziell in Wien bereits seit dem letzten Jahr, als auf dem Wiener Heldenplatz laut eigenen Angaben nur etwa 100-150 junge Menschen streikten. Mit entsprechend viel Freude verfolgten wir deswegen auch das Anwachsen der Bewegung in Österreich und die internationalen Auftritte von Greta Thunberg.

Noch vor der UN-Klimakonferenz am 23. September, übernahm Thunberg die höchste Auszeichnung von Amnesty International für Menschen, „die einzigartige Führungsqualitäten und Mut im Kampf für Menschenrechte“ zeigen. In der ursprünglichen Presseaussendung von Amnesty, in der die Preisverleihung im Juni angekündigt wurde, wird Thunberg mit den Worten zitiert, dass „Menschenrechte und die Klimakrise Hand in Hand gehen. Wir können das eine nicht ohne das andere lösen“.

Die Auszeichnung Thunbergs erfolgte stellvertretend und im Namen der gesamten Fridays For Future-Bewegung. Deswegen sagte die Schwedin auch, dass das nicht ihr Preis sei, stattdessen gehöre er „all den unerschrockenen jungen Menschen, die weltweit für ihre Zukunft kämpfen“. Junge Menschen, die in 115 Ländern weltweit von 20.-27. September protestieren und teils auch an der Jugendklimakonferenz am 21. September in New York teilnehmen werden.

Amnesty International rief den „Botschafter des Gewissens“-Award im Jahr 2002 ins Leben. Der letztjährige Preisträger war Colin Kaepernick, der mit seinem Kniefall während der US-Hymne ebenfalls eine weltweite Bewegung lostrat. Außerdem unter den bisherigen Preisträgern finden sich Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Malala Yousafzai oder Ai Weiwei.

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