Gesundheit

Neue Medikamente haben seit 1981 149 Millionen Lebensjahre gerettet

Veröffentlicht am 24. März

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Die globale Lebenserwartung ist im Zeitraum zwischen 2000 und 2016 von circa 67 Jahren auf 72 Jahre gestiegen. Einen großen Einfluss daran hatten neue Medikamente. Eine neue Studie des US-Ökonomen Frank Lichtenberg versucht diesen Effekt in Zahlen zu messen. Lichtenbergs Forschungsgebiet liegt in der Erfassung von Innovationen und neuen Produkten, speziell im pharmazeutischen Bereich.

In seiner neuesten Arbeit untersucht Lichtenberg den Einfluss von 1300 neuen Medikamenten zur Behandlung von 66 Krankheiten über 27 Nationen seit 1981. Auf Basis von Daten der WHO findet er in seinem Modell, dass ein Medikament 12 Jahre nach Markteinführung die Anzahl der Jahre, die durch krankheitsbedingten Tod vor dem Alter von 85 verloren wurden, um 5,5% verringert. Die Verringerungen verlorener Jahre vor dem Alter von 55 und 70 belaufen sich auf jeweils 6,6% und 7,3%. Auf Basis dieser Ergebnisse berechnet Lichtenberg weiters, wie viele Lebensjahre durch Medikamente gerettet werden konnten: Vor dem Alter von 85 wurden demnach 148,7 Millionen Lebensjahre gerettet.

Versuchen wir, diese – zugegeben technische – Darstellung etwas zu interpretieren: Vor circa 150 Millionen Jahren fand der Übergang von dem Jura zur Kreidezeit statt. In anderen Worten bedeutet das: Wenn wir die Anzahl an menschlichen Lebensjahren, die durch Medikamente in einem Zeitraum von unter 40 Jahren gerettet wurden, nacheinander reihen, entspricht das der Zeit, die seit der Blüte der Dinosaurier vergangen ist. Oder, wenn wir es noch einmal anders ausdrücken: Durch Erfindungen sind in diesem Zeitraum mehr Lebensjahre gerettet worden, als die Menschheitsgeschichte selbst alt ist. Wir finden, diese Zahl ist ein beeindruckender Ausdruck des menschlichen Erfindungsgeistes und absolute Good News.

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