International

New York verbietet Stopfleber

Am 3 November, 2019

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Die Millionenstadt verbietet Stopfleber – im Original „Foie Gras“ genannt. Während Tierschützer*innen jubeln, ärgern sich Fans der Delikatesse. Ab 2022 darf das Nahrungsmittel weder im Handel, noch in der Gastronomie vertrieben werden.

 

Foie Gras ist eine französische Spezialität. Die Delikatesse zählt sogar zum französischen Weltkulturerbe. Das Besondere an Foie Gras ist der Fettgehalt. Dieser kann nur durch die Zubereitung entstehen. Dieser Prozess beginnt bereits beim Tier und ist äußerst grausam, argumentieren Tierschützer*innen. Damit die Stopfleber den gewünschten Geschmack hat, muss die Ente oder Gans zwangsgefüttert werden. Dieser Prozess wird „Stopfen“ oder „Nudeln“ genannt. Binnen 3 bis 4 Wochen wird das Tier dabei zwangsernährt mit einem Rohr. Dabei wird es gezwungen eine Mischung aus Mais und Schweineschmalz zu essen bis es schlachtreif ist. Bei der Schlachtung wiegt die Leber statt 300 Gramm ungefähr 1-2 Kilogramm.

Diese Art der Tierhaltung ist so grausam, dass sie in vielen Ländern bereits verboten ist. Das Produkt darf dennoch eingeführt und verkauft werden. 2008 bannte Chicago erstmals auch den Verkauf des Produkts. 2004 verbannte Kalifornien ebenfalls die Herstellung und den Handel, nur um das Verkaufsverbot 2015 wieder zu revidieren.
Umso mehr freuen sich Tierschützer*innen, dass das Verbot in New York mit Oktober 2022 in Kraft treten wird.

Bildrechte: Vivek Kumar via unsplash.com

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