Storyboard Productions - Wir sind die mit den guten Nachrichten

Gute Nachrichten Motivation_21052018 Gute Nachrichten

Mal sehen - denn wer weiß?

Es war einmal ein alter Mann, der zur Zeit Lao Tses in einem kleinen chinesischen Dorf lebte. Der Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn in einer kleinen Hütte am Rande des Dorfes. Ihr einziger Besitz war ein wunderschöner Hengst, um den sie von allen im Dorf beneidet wurden.

 

Eines Tages war das Pferd verschwunden. Nachbarn kamen und sagten: „Was für ein Unglück!“ Der alte Mann antwortete nur: „Unglück – Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg, man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen.“

 

Ein paar Tage später, war der Hengst wieder da und mit ihm ein Wildpferd gekommen, das sich mit dem Hengst angeschlossen hatte. Jetzt waren die Leute im Dorf begeistert. „Du hast Recht gehabt“, sagten Sie zu dem alten Mann. Das Unglück war in Wirklichkeit ein Glück. Dieses herrliche Wildpferd als Geschenk des Himmels, nun bist du ein reicher Mann.. Aber der Alte sagte nur: „Glück – Mal sehen, denn wer weiß? Das Leben geht seinen eigenen Weg man soll nicht urteilen und kann nur vertrauen.“

 

Die Dorfbewohner schüttelten den Kopf über den wunderlichen Alten. Warum konnte er nicht sehen, was für ein unglaubliches Glück ihm widerfahren war? Am nächsten Tag begann der Sohn des alten Mannes, das neue Wildpferd zu zähmen und zuzureiten. Beim ersten Ausritt, warf ihm dies heftig ab, dass er sich beide Beine brach. Die Nachbarn lachten: „Du hattest Recht. Das Glück hat sich als Unglück erwiesen. Dein einziger Sohn ist jetzt ein Krüppel! Und wer soll nun auf deine alten Tage für dich sorgen?“ Der Alte jedoch antwortete wieder mit denselben Satz.

 

Ein paar Wochen später begann ein Krieg. Der König brauchte Soldaten und alle wehrpflichtigen jungen Männer im Dorf wurden in die Armee gezwungen. Nur den Sohn des alten Mannes holten sie nicht ab, denn den konnten sie an seinen Krücken nicht gebrauchen. „Ach, was hast du wieder Glück gehabt!“ riefen die Leute im Dorf. Der Alte sagte: „Mal sehen – denn wer weiß? Aber ich vertraue darauf, dass das Glück am Ende bei dem ist, der vertrauen kann.“